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Fotos von Aranka Szabó
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die Bundesgeschäftsstelle eine Sammlung mit über 100 der schönsten
Aufnahmen von Aranka Szabó in bester druckbarer Qualität. Ein ideales Erinnerungsstück für
alle Teilnehmer, aber sicherlich auch interessant für
diejenigen, die dem Festakt aus den unterschiedlichsten Gründen nicht
beiwohnen konnten.
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(inkl. Porto, Verpackung und
Lizenzgebühren)
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Verwendungszweck: Foto-DVD, Name und Adresse bitte unbedingt
hinzufügen.
2.
Mai 1952: Das Deutschlandlied wird zur Nationalhymne
erklärt
Für die Gründungsväter
der Verfassung der Bundesrepublik Deutschland ist eine Nationalhymne
zunächst noch kein Thema. Erst nach Verabschiedung des Grundgesetzes am
23. Mai 1949 wird das Fehlen einer Bundeshymne bedauert. Bundespräsident
Theodor Heuss schlug zur Jahreswende 1950/51 den Text „Hymne an
Deutschland – Land des Glaubens, deutsches Land, Land der Väter und der
Erben“ von Rudolf Alexander vor, konnte sich damit aber nicht
durchsetzen. Im April 1952 ergriff Bundeskanzler Konrad Adenauer die
Initiative. Er schrieb an Heuss, das Deutschlandlied zur Nationalhymne
zu erheben. Vor sechzig Jahren erklärte Heuss schließlich das „Lied der
Deutschen“ von Hoffmann von Fallersleben zur offiziellen Hymne. Bei
feierlichen Anlässen kann die dritte Strophe gesungen werden.
Dieter
Farwick spricht in Sigmaringen über sein Buch "Wege ins Abseits"
Euro-Aus in drei Jahren angekündigt
Sigmaringen.
Das Ende der Eurozone in der EU innerhalb der nächsten drei
Jahre ist eine der provokanten Thesen, die Brigadegeneral a.D.
Dieter Farwick in seinem neuesten Buch aufstellt. In einer
weltweiten Tour d` Horizon untersucht der Autor die aktuellen
Krisenthemen ebenso wie neue Entwicklungen, die die überkommenen
Mechanismen bisheriger Politikfunktionen abzulösen beginnen.
Buseck (wh). Zum 22. Busecker Forum
konnte der Vorsitzende des Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik
Gießen – Frankfurt (GfW), Oberstleutnant d.R. Hans-P. Hess, zahlreiche
Gäste begrüßen. Hess erinnerte daran, dass die GfW in diesem Jahr 60
Jahre alt wird und somit die älteste Organisation ist, die sich mit
Sicherheitspolitik beschäftigt.
Vortrag
von Dipl.-Pol. Michael Jörger bei der Sektion Wilhelmshaven
Die Türkei und
der Islam - ein Modell auch für Europa?"
Wilhelmshaven.Vor der Sektion Wilhelmshaven und Friesland der Gesellschaft für
Wehr- und Sicherheitspolitik referierte Herr Dipl.-Pol. Michael
Jörger, Leiter der Europäischen Akademie Bayern und Lehrbeauftragter
an der Hochschule München. Sein Thema lautete: „Beitrittskandidat
Türkei im Lichte neuerer Entwicklungen in der arabischen Welt“.
David Ranan:
"Ist es noch gut, für unser Land zu sterben?"
27 Monologe von israelischen Männern und Frauen, die entweder zum
Wehrdienst heran stehen, ihn schon geleistet haben, Reservedienst
leisten oder sich der Dienstpflicht verweigern, befassen sich mit
dieser Frage. David Ranan erzählen sie, mit welchen Gedanken,
Gefühlen oder Gewissenskonflikten sie sich vor dem dreijährigen
Wehrdienst auseinander gesetzt haben. Reinhold
Robbe, Wehrbeauftragter des Deutschen Bundestages von 2006 bis 2010
leitet die Publikation mit einem Vorwort ein.
Veranstaltung
des Bonn International Center for Conversion
Krieg gegen den Iran - Tickt die
Uhr?
Mit dieser aktuellen
Frage befasste sich eine Veranstaltung des Bonn International Center
for Conversion (BICC) in Zusammenarbeit mit dem Forum-Eine-Welt (FEW).
Seit Jahren ist das Atomprogramm des Iran im Focus der
Weltöffentlichkeit. Eine Lösung ist nicht in Sicht. So haben sich
„Halbwahrheiten, Mythen und Falschaussagen“ gebildet, die von den
Medien immer wieder verbreitet werden.
Dr.
Frank Umbach bei der Sektion Aachen - Heinsberg
Energiewende
ja - Umsetzung schwieriger als erwartet
Energiesicherheit und Klimawandel war das Thema einer gemeinsamen Veranstaltung mit der
Anton-Heinen-Volkshochschule Heinsberg. Die Gesellschaft für Wehr- und
Sicherheitspolitik e.V. - Sektion Aachen / Heinsberg konnte hierzu mit Dr. Frank Umbach, einem ausgewiesenen Experten
für Internationale Energie-Sicherheit am Centre for European Security
Strategies, einen profunden Kenner
der Materie gewinnen.
Die 8.
Petersberger Gespräche zur Sicherheit fanden wieder im Gästehaus
der Bundesregierung hoch über dem Bonner Rheintal statt. Michael
Groschek (MdB/Verteidigungsausschuss), seit Frühjahr auch
Vizepräsident des Reservistenverbandes, und Oberst Ulrich Kirsch,
Vorsitzender des Deutschen Bundeswehrverbandes, konnten gut 350
Teilnehmer begrüßen, die der Einladung der Sozialdemokratischen
Partei Deutschlands und der Karl-Theodor-Molinari-Stiftung, dem
Bildungswerk des Deutschen Bundeswehrverbandes, gefolgt waren.
Deutschland in einem veränderten internationalen Umfeld
Das „Wörterbuch
zur Sicherheitspolitik“ ist kürzlich bereits in der 8., vollständig
aktualisierten und überarbeiteten Auflage erschienen. Zwischen
ABC-Abwehr und Zweitschlagfähigkeit finden sich hunderte von
militärischen und zivilen Fachbegriffen aus den Themenfeldern von
Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik, die immer wieder in der
Öffentlichkeit und besonders in den Medien Verwendung finden.
MdB
a.D. Winfried Nachtwei (Bündnis90/Die Grünen) bei der Sektion Saar
Afghanistan - nach den
Aufbau- nun die Abzugs-Illusionen?
Von
1994 bis 2009 war Winfried Nachtwei (Bündnis 90/Die Grünen)
Mitglied des Deutschen Bundestages, zeitweise sicherheitspolitischer
Sprecher seiner Bundestagsfraktion und Mitglied im
Verteidigungsausschuss und mehreren Unterausschüssen. Schon in der
aktiven Zeit als MdB machte er sich einen Namen als kritischer, aber
sachlicher und fairer Politiker über die Parteigrenzen hinaus.
Vortrag
von MdB a.D. Winfried Nachtwei (Bündnis90/Die Grünen) in Frankenberg/Eder
Afghanistan ist auf dem richtigen Weg
Am Nachmittag vor
250 Oberschülern und am Abend vor einem voll besetzten Saal referierte
auf Einladung der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik e.V.,
Sektion Waldeck-Frankenberg
Winfried Nachtwei zum
Thema „Die besonderen Interessen der
Bundesrepublik Deutschland in der afghanisch-zentralasiatischen Region
– Was wurde durch den Einsatz der Bundeswehr, anderer staatlicher
Institutionen und ziviler Hilfsorganisationen aus Deutschland
erreicht?“
Ministerpräsident
Kurt Beck hat die Bundesregierung dazu aufgefordert, Rheinland-Pfalz
und die anderen Länder bei der Bewältigung der Folgen der
Bundeswehrreform mehr zu unterstützen. Dies gelte vor allem in der
Frage einer optimalen Nutzung der frei werdenden Liegenschaften, sagte
Beck bei einem Empfang zum 60-jährigen Bestehen der Gesellschaft für
Wehr- und Sicherheitspolitik (GfW) e.V. der Sektionen Neustadt und
Landau im Landauer Pfarrheim „Heilig Kreuz“.
Geilenkirchen. Der um 460 vor Christus geborene Hippokrates von Kos gilt als
der berühmteste Arzt der Antike. Die ihm zugeschriebene
Richtschnur „Vorbeugen ist besser als heilen“ sollte auch
Zielsetzung für die Rüstungskontrolle der heutigen Zeit sein.
Mit dieser These eröffnete Oberst Rainer Josef Bürling vom
Geilenkirchener Zentrum für Verifikationsaufgaben der Bundeswehr
in der Selfkantkaserne seine Ausführungen. Bürling war der
Gastreferent einer Veranstaltung der GfW- Sektion
Aachen/Heinsberg im Geilenkirchener Haus Basten. Als
Abteilungsleiter für Globale Rüstungs- und
Proliferationskontrolle gehört zu dem Aufgabenbereich seines
Teams die Einhaltung und Überwachung internationaler Verträge
und Abkommen.
Verband fordert
bessere Angebote für Soldaten, die gehen müssen und attraktivere
Bedingungen für Freiwillige
Die Bundeswehr muss sich
bewegen
Von Kai Purschke
Delmenhorst.
Klappern gehört zum Handwerk. Gewerkschaften und
Interessenvertretungen müssen in ihren Äußerungen prägnant sein,
um in der Politik Gehör zu finden und ihre Forderungen
durchzusetzen. Da überrascht es nicht, dass auch Kirsch als
Sprachrohr des großen Verbandes sowohl im Gespräch mit
Oberbürgermeister Patrick de La Lanne als auch später mit
Brigadegeneral Volker Thomas markige Worte fand. Zumal die
Presse gestern beide "Vier-Augen-Gespräche" begleiten durfte.
Bundeswehr-Reform Vorsitzender des Bundeswehrverbandes
übt Kritik an
Begleitgesetz
Von Wolfgang Bednarz
Delmenhorst - Noch ist Ulrich
Kirsch zuversichtlich: „Kein Gesetz verlässt das Parlament so,
wie es hineingekommen ist“, sagt der Vorsitzende des
Bundeswehrverbandes zum Reformbegleitgesetz. Der Bundestag wird
das Gesetz voraussichtlich Ende Mai beraten. Die von Minister zu
Guttenberg angestoßene Bundeswehrreform, die sechste seit 1990,
harrt der Umsetzung. Außer den im vergangenen Herbst verkündeten
Standortschließungen und -verkleinerungen ist noch nichts
passiert. Anlässlich des Standorttages 2012 in der
Feldwebel-Lilienthal-Kaserne informierte sich Kirsch vor Ort
über die in Delmenhorst geplanten Veränderungen.
Zeugen und Opfer schützen Fachleute bei Podiumsdiskussion der GfW einig: Intensive Betreuung wichtig
BAD WALDLIESBORN. „Ich bin
Opfer/Zeuge von Gewalt – was kann ich tun?“ Diesem Thema widmeten sich
jetzt Fachleute bei einer Podiumsdiskussion der Gesellschaft für Wehr-
und Sicherheitspolitik (GfW) im Hubertushof. Damit fand das erste
Halbjahresprogramm, das unter dem Schwerpunkt- Thema „Innere
Sicherheit“ stand, seinen Abschluss, wie Rechtsanwalt Dr. Olav Freund,
Sektionsleiter der GfW Lippstadt, erläuterte.
Wieder einmal präsentierte
sich der Landesverband der GfW Niedersachsen – Bremen mit
hervorragenden, zeitnahen Themen, aktuellen Referenten und
interessanten Exkursionen zu wichtigen sicherheitspolitischen Themen.
Ziel war und ist es, durch diese Art anschaulicher Präsentationen die
Interessen einer politisch interessierten Zuhörerschaft anzusprechen
und deren Informationsbedarf zu befriedigen. Beispielhaft sind an
dieser Stelle die beiden sehr aktiven Sektionen Oldenburg und
Braunschweig/Wolfenbüttel/Peine zu nennen.
Im
Wandlungsprozess zu einer Ära der
»Weltunordnung«
Veranstaltung des
Busecker Forums für Sicherheitspolitik über globale Herausforderungen
im Gefolge der Wirtschaftskrise
Buseck (db). Die
internationale Wirtschafts- und Schuldenkrise ist ein gegenwärtig
dominierendes Thema. Aber die Debatten und Publikationen über die
alarmierenden
Entwicklungen konzentrieren sich letztlich nur auf den
Wirtschaftsbereich. Die politischen Folgen bleiben dagegen weitgehend
ausgeklammert, obwohl sie für die Weltlage eine revolutionierende
Umwälzung bedeuten. Das betonte Gunther Schmid, Professor an der
Universität München und der Hochschule für öffentliche Verwaltung in
Berlin auf dem 22. Busecker Forum für Sicherheitspolitik in seinem
Vortrag »Von der Weltwirtschaftskrise zur ›Weltordnungskrise‹?
Strategische Risiken und globale Herausforderungen internationaler
Politik«.
"Mangel an politischen
Diskussionen über Sicherheit"
Von Udo Genth
CELLE. „Ich habe den Einsatz der
Bundeswehr in Afghanistan mit eingebrockt“. Mit diesem Bekenntnis
stellte sich Winfried Nachtwei am Dienstagabend im Beckmannsaal des
KAV-Gymnasiums in Celle dem Publikum vor. Sein Vortrag war von
der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik unter dem sperrigen
Titel "Zur Umstrukturierung der Bundeswehr - eine
sicherheitspolitische Bewertung" angekündigt worden. Auf großes
Interesse gestoßen ist das nicht. Zu dem Vortrag des ehemaligen
Bundestagsabgeordneten von Bündnis90/Die Grünen kamen lediglich knapp
50 Gäste.
Botschaftsmitglied berichtet über japanische
Wehrpolitik
Minden/Bückeburg (hz)
Fumiyuki Kobashi hat sich während einer Veranstaltung der Sektion
Minden der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik (GfW) als
exzellenter Botschafter seines Landes erwiesen. Obwohl der
Verteidigungsattaché der japanischen Botschaft persönliche
Einschätzungen vermied, belohnte das Publikum die Ausführungen mit
lang anhaltendem Applaus.
BND sieht sich als wichtiger Informationslieferant
für die Bundesregierung - Erkenntnisse mit großer Detailtiefe
gefragt
Weiden. (rdo) Ob Informationen aus Syrien, Afghanistan oder
anderen Krisenregionen: Der Bundesnachrichtendienst (BND) verfügt
über verschiedene Spionagemöglichkeiten. Er arbeitet auch mit
arabischen Nachrichtendiensten zusammen, um den Auftrag zu erfüllen,
nämlich die nötigen Informationen für politische Entscheidungen zu
liefern. Dies berichtete Generalmajor Norbert Stier.
Lehrgruppen-Kommandeur Bernd J. Henn begrüßte Stier als
Vizepräsident für militärische Angelegenheiten des BND im
Vortragssaal der Ostmark-Kaserne zum "Sicherheitspolitischen
Abendvortrag".
Brigadegeneral Jürgen Knappe
hielt Vortrag in Bad Neuenahr
Attraktivität und
Einsatzfähigkeit
der Bundeswehr verbessern
Bad Neuenahr.
Ein wichtiges Thema und einen prominenten Redner präsentierte Oberst
a.D. und Sektionsleiter Gerd-Heinz Haverbusch den gut 40 anwesenden
Mitgliedern der Gesellschaft für Wehr- und für Wehr- und
Sicherheitspolitik (Sektion Bad Neuenahr-Ahrweiler) vergangene Woche
in Bad Neuenahr. Denn mit Brigadegeneral Jürgen Knappe sprach nicht
irgendein hoher Bundeswehroffizier, sondern der Leiter des
Aufstellungsstabes Personalmanagement der Bundeswehr (Köln) über die
Frage der Neuausrichtung der Bundeswehr im Personalbereich.
Bückeburg (wk). Volles Haus bei der jüngsten Auflage des von
der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik (GfW) in
Kooperation mit dem Museum für Stadtgeschichte und
Schaumburg-Lippische Landesgeschichte sowie dem Kulturverein
Bückeburg ausgerichteten Gesprächskreises „Nachgefragt“: Wie schon
verschiedene vorausgegangene Veranstaltungen ist auch das Thema „Was
macht eine Ärztin der Bundeswehr im Einsatz in Afghanistan?“ auf
eine so große Resonanz gestoßen, dass einige Zuhörer sogar auf den
beiden ins Obergeschoss führenden Treppenaufgängen des Museums Platz
nehmen mussten, um den Ausführungen der als Referentin eingeladenen
Oberstabsärztin Dr. Tanja Fantini zu lauschen. In der Diele des
Hauses waren nämlich schon alle Sitzplätze belegt.
Für Frieden, Freiheit und Sicherheit 60
Jahre Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik e.V. - Teil IV
Seit der
weltpolitischen Wende 1989/90 sieht sich auch Deutschland einer neuen
Bandbreite von Sicherheitsrisiken gegenüber und auch die Art der
Reaktion auf diese Bedrohungen hat sich signifikant verändert.
Asymmetrische Konflikte, internationaler Terrorismus, Piraterie,
Proliferation von Massenvernichtungswaffen, aber auch die Bekämpfung
der Folgen sozialer und wirtschaftlicher Disparitäten sowie von
Umweltzerstörung und Klimawandel verlangen fortan keine
Territorialverteidigung im klassischen Sinne mehr, sondern eine
präventive Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik in den
Krisengebieten selbst.
Hamburg,
Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein
Im
Dezember fand das traditionelle Seminar „Internationale Sicherheit im
20. Jahrhundert“ statt, das der Landesbereich I mit dem Verband der
Reservisten, der Deutschen Atlantischen Gesellschaft und der Hermann
Ehlers Akademie ausrichtet. Sicherheitspolitische Experten trugen zur
deutschen und internationalen Sicherheits- und Außenpolitik vor,
beleuchteten dabei die Rolle Russlands und diskutierten über die
Zukunft der Bundeswehr. Im Rahmen des Seminars wurde der neue
Landesvorsitzende I, Oberstleutnant a.D. Wolfgang Ludwig, der
„sicherheitspolitischen Community“ Schleswig-Holsteins vorgestellt.
Intensiv für die Verteidigung der Freiheit
gestritten
Feierstunde zum 60-jährigen Bestehen der Gesellschaft
für Wehr- und Sicherheitspolitik.
Berlin. „Ohne Sicherheit ist keine Freiheit“, sagte einst der
Berliner Gelehrte Wilhelm von Humboldt (1767-1835). Die Aussage ist
angesichts der politischen Brandherde in der Welt alles andere als von
vorgestern und kann als Leitmotiv für die Gesellschaft für Wehr- und
Sicherheitspolitik (GfW) verstanden werden. Der in Bonn ansässige
Verein feiert 2012 sein 60-jähriges Bestehen – und hat bewegte
sicherheitspolitische Dekaden miterlebt und mitgestaltet.
Bückeburg (wk). Seit Jahren wird in den Medien regelmäßig darüber
berichtet, dass sich wieder einmal irgendwo in der Welt ein blutiger
Terroranschlag ereignet hat. Hinsichtlich der Täter ist dann häufig
von islamistischen Extremisten die Rede. In besonderem Maße ins
Gedächtnis eingebrannt hat sich dabei der am 11. September 2001 mit
zwei entführten Passagierflugzeugen verübte Anschlag auf das World
Trade Center in New York, der rund 3000 unschuldigen Menschen das
Leben gekostet hat.
Quo
vadis Sicherheitspolitik
Ulrike Merten-Hamann mahnte sicherheitspolitisches
Konzept an
Von ARANKA SZABÓ
Bremervörde. Vor zahlreichen Mitgliedern der Gesellschaft für
Wehr- und Sicherheitspolitik referierte Ulrike Merten-Hamann, die
ehemalige Vorsitzende des Verteidigungsausschusses und jetzige
Präsidentin der GfW, zum Thema „Strukturelle Weiterentwicklung der
deutschen Sicherheitspolitik“. Sie kritisierte den jetzigen Umgang mit
sicherheitspolitischen Fragen in der Bundespolitik und wünschte sich
eine neue Institution unter dem Dach des Kanzleramts.
GIESSEN (red).
Krisenhafte internationale Entwicklungen, ihre Ursachen und Folgen
standen im Mittelpunkt einer Veranstaltung für angehende
Abiturienten an der Herderschule zu aktuellen wirtschafts- und
sicherheitspolitischen Herausforderungen. Oberstleutnant d.R. Hans
Peter Hess, Sektionsleiter der deutschen Gesellschaft für Wehr-
und Sicherheitspolitik, präsentierte in einem breiten Bogen
Krisen- und Konfliktregionen im arabischen Raum, die
Auseinandersetzung zwischen Israel und den Palästinensern und das
Konfliktpotenzial, das sich aus der unklaren Haltung Irans in der
Atom-Frage ergebe.
Aufgaben werden immer
komplexer
Gewerkschaftsvorsitzender skizziert die Situation der Polizei
BAD WALDLIESBORN. Deutschland sei ein sicheres Land mit
stabilen Strukturen dennoch stehe man vor immer neuen
Herausforderungen. Mit diesen stiegen auch die Anforderungen an die
Sicherheitsorgane, so der Bundesvorsitzende der Deutschen
Polizeigewerkschaft (DPolG) Rainer Wendt bei seinem Vortag über die
innere Sicherheit in Deutschland, den er auf Einladung der Lippstädter
Sektion der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik (GfW) im
Hubertushof hielt.
Übach-Palenberg.
Das Pädagogische Zentrum in Übach-Palenberg, Ort des jährlichen
Bürgerempfangs und diverser kultureller Veranstaltungen, war gut gefüllt
mit mehreren Hundert Schülern des Carolus-Magnus-Gymnasiums und der
Willy-Brandt-Gesamtschule. Es ging um die
politischen Erscheinungsformen von Extremismus. Die Schulleitung des
Gymnasiums, Dr. Hans Münstermann und Silke Peters, hatte das Kollegium,
die Eltern und die benachbarte Gesamtschule eingeladen.
Sicherheitspolitischer Abendvortrag: Erfahrungen aus dem
Afghanistan-Einsatz
Weiden.
(kzr) Der
Einsatz in Afghanistan bewegt. Diesen Schluss ließ zumindest der große
Andrang beim Sicherheitspolitischen Abendvortrag in der Ostmarkkaserne zu.
Richard Stöver, Major im Generalstab, gab dabei einen "Erfahrungs- und
Erlebnisbericht aus dem Einsatz des 26./27. Einsatzkontingents ISAF".
Zudem sprach er über die Anforderungen an einen Feldwebel im Einsatz.
60 Jahre Arbeit für Frieden, Freiheit und
Sicherheit
Interview mit Ulrike
Merten, Präsidentin der Gesellschaft
für Wehr- und Sicherheitspolitik e.V.
Autor: Chefredakteur Jürgen K. G. Rosenthal
Die Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik
e.V. (GfW) informiert und diskutiert durch ehrenamtliche
Öffentlichkeitsarbeit Fragen der Sicherheits- und
Verteidigungspolitik. Des Weiteren will die GfW Verständnis wecken für
die Aufgabe, den Frieden in Freiheit sowie die Souveränität
Deutschlands zu schützen. Die GfW tritt dafür ein, die innere
Einheit Deutschlands zu festigen, die Integration in die Europäische
Union zu fördern und zu vertiefen sowie die transatlantische
Partnerschaft zu pflegen und erhalten. Ziel der Gesellschaft ist es
auch, in der Bevölkerung einen breiten Konsens und Verständnis für
einen erweiterten Sicherheitsansatz in der Außen-, Sicherheits- und
Verteidigungspolitik der Bundesrepublik zu erreichen, der angesichts
neuer globaler Herausforderungen dringend erforderlich erscheint.
Präsidentin der GfW ist seit April 2010 Ulrike Merten, ehemalige MdB
und Vorsitzende des Verteidigungsausschusses. Mit Ulrike
Merten sprach kürzlich in Bonn HHK-Chefredakteur Jürgen K.G.
Rosenthal.
Deutschlands Wiedervereinigung
Vorbild für Südkorea
Von Norbert Sprenger
Celle. „Deutschland mit Willy Brandts versöhnender
Ostpolitik und Helmut Kohl als Vollender der deutschen Einheit gilt in
der Republik Korea als Vorbild für eine gelungene
Wiedervereinigungspolitik.“ Das sagte der Verteidigungsattaché der
Republik Korea [Südkorea] in Berlin, Oberst Tae-Sik Kim auf Einladung
der Sektion Celle der „Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik“
(GfW) am letzten Dienstag im Celler Beckmann – Saal. Die GfW hatte zum
ersten von sieben Vortragsabenden in 2012 eingeladen und knapp 100
interessierte Zuhörern waren gekommen, um zum Thema Chancen für eine
Wiedervereinigung beider koreanischen Staaten historische
Hintergründe, aktuelle Entwicklungen und Einschätzungen für die
weitere Zukunft aus berufenem Munde zu hören.